SpreeRisiko

Warum diese Seite existiert

Was soll das?

SpreeRisiko greift so weit wie möglich auf offene Daten zurück, um eine praktische Frage zu beantworten: Kann man in der Spree schwimmen — im Sinne von: Was für Wasser erwartet einen bei kurzem Kontakt?

Kann man in der Spree schwimmen?

Die Spree ist aus vielerlei Gründen nicht der sauberste Fluss — Fließgeschwindigkeit, Mischwassereinleitung, Regenwasserüberlauf der Kanalisation, Enten und Biber … die genaue Wasserqualität kann sich täglich aufgrund vieler Faktoren ändern. Darum ist die Antwort: ein entschiedenes Vielleicht.

Darf man? Nein.

Die Frage „Darf man in der Spree schwimmen?“ ist klar beantwortet: Nein. Baden in der Spree ist in Berlin verboten. Dieser Index ist kein Freibrief, kein Badegewässer-Status und kein Aufruf, trotzdem reinzuspringen.

Aber was, wenn man reinrutscht?

Man fällt vom Boot, vom SUP oder vom Spreedampfer. Man stolpert am Ufer. Der Hund springt rein und schüttelt einen nass. In solchen Momenten hilft die Rechtslage wenig — hilfreich ist zu wissen, was für Wasser einen erwartet: frischer Mischwasser-Überlauf nach Starkregen? Algenblüte? eher „geht so“?

Genau dafür ist SpreeRisiko gedacht: eine verständliche Einordnung aus Wasserportal-Proben, Niederschlag und dem, was öffentlich zu Einleitungen dokumentiert ist — mit allen Lücken, die dazu gehören. Methodik und Quellen stehen auf der Quellen-Seite.

Und wo kann man jetzt schwimmen?

Offiziell und erlaubt: an den vom LAGeSo ausgewiesenen Badestellen — etwa Strandbad Wannsee, Müggelsee, Badestellen an der Havel und am Langer See (Spree-/Dahme-System). Dort prüft das Landeslabor in der Saison (Mai–September) regelmäßig E. coli und Enterokokken; die Ampel kommt vom LAGeSo. Auf der Karte stehen diese Orte als farbige Quadrate (grün = zum Baden geeignet, gelb/orange = Warnhinweise, rot = Baden verboten) — Tooltip mit Name und Link zur Detailansicht.

Was ich mir nicht erklären kann: warum die LAGeSo-Ampel an Badestellen oft „geeignet“ zeigt, während nahe Wasserportal-Messpunkte (Chemie, Coliforme, Algen) deutlich schlechter wirken. Andere Parameter, andere Orte, andere Frequenz — und „überall Klärwasser“ ist zu simpel: die Dauer-Einleitung (Münchehofe→Erpe→Spree, Schönerlinde→Panke, Waßmannsdorf→Teltowkanal) trifft vor allem die Stadtspree, nicht Wannsee, Müggelsee, Dahme oder viele Havel-Stellen. Im Index zählt die Klärwasser-Grundlast deshalb nur noch bei Spree/Landwehrkanal. Den Rest lasse ich offen — fachliche Hinweise willkommen.

KI-Hilfe, offene Einladung

Das Tool ist mit sehr viel KI-Hilfe entstanden — inklusive der Bewertungslogik. Das ist Absicht: schnell etwas Nutzbares bauen, transparent halten, und dann mit echten Hinweisen besser machen.

Jeder fachliche oder sachdienliche Hinweis wird begeistert entgegengenommen: falsch verstandene Messgrößen, bessere Schwellen, fehlende Quellen, unsinnige Formulierungen — alles willkommen.

Code

Der Quellcode liegt offen auf GitHub: github.com/rggnkmp/SpreeRisiko

Kontakt

Bei Fragen, Korrekturen oder Gesprächsbedarf:

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